Beteiligungsprozess – Zukunft unserer Immobilien
Unsere Immobilien sind mehr als Gebäude. Sie stehen für gelebten Glauben, Begegnung und Geschichte. Zugleich stehen wir vor der Aufgabe, verantwortungsvoll mit dem umzugehen, was uns anvertraut ist – heute und in Zukunft.
m Rahmen der Weiterentwicklung unseres Immobilienkonzepts startet die Pfarrei einen strukturierten Beteiligungsprozess. Anlass ist die gemeinsame Bewertung der kirchlichen Standorte durch die Gremien der Pfarrei.
Ausgangslage
Auf einem gemeinsamen Klausurtag haben sich die beteiligten Gremien intensiv mit der Situation und Zukunft der einzelnen Immobilienstandorte befasst. Jedes Gremium hat dabei die kirchlichen Standorte jeweils eigenständig analysiert und kategorisiert und aus seiner jeweiligen Rolle und Perspektive heraus gearbeitet.
Übereinstimmend wurde festgestellt, dass eine Priorisierung der Standorte notwendig ist und dass nicht alle Immobilien dauerhaft als pastorale Standorte weitergeführt werden können.
Ergebnis der Beratungen
Im Ergebnis des Klausurtages haben sich die Gremien darauf verständigt, drei Standorte grundsätzlich neu zu denken:
Für diese Standorte besteht Einigkeit darüber, dass sie perspektivisch nicht mehr ausschließlich oder vorrangig als pastorale Standorte genutzt werden können. Vielmehr sollen alternative Nutzungsansätze und neue Perspektiven geprüft werden.
Eine konkrete Festlegung auf einzelne Maßnahmen oder Verwertungsformen ist damit ausdrücklich noch nicht verbunden.
Gegenstand der Beteiligung
Der Beteiligungsprozess eröffnet der Gemeinde die Möglichkeit, sich zu diesem Ergebnis zu äußern und eigene Perspektiven einzubringen.
Konkret:
- Stellungnahmen zur Kategorisierung der Standorte
- Anregungen und Hinweise
- alternative Nutzungs- und Entwicklungskonzepte
- insbesondere in Bezug auf die drei genannten Standorte
Klartext zur Beteiligung
Was kann dieser Prozess nicht leisten?
Der Beteiligungsprozess ersetzt keine bereits getroffenen Grundsatzentscheidungen der Gremien und kann diese nicht rückgängig machen. Er dient der inhaltlichen Ergänzung, Konkretisierung und Weiterentwicklung innerhalb des abgesteckten Rahmens.
Was steht fest?
Die Gremien haben entschieden, dass eine Priorisierung notwendig ist und dass die Standorte Rahnsdorf, Altlandsberg und Herzfelde grundsätzlich neu zu denken sind.
Was steht nicht fest?
Es gibt keine Vorentscheidung über konkrete Maßnahmen, Nutzungsformen oder Verwertungswege.
Was ist Ziel der Beteiligung?
Rückmeldungen, Anregungen und alternative Konzepte aufzunehmen und in die weiteren Beratungen einzubeziehen.
Aufruf
Anmerkungen und Rückmeldungen zum Immobilienkonzept können bis zum 28. Februar per E-Mail an immobilien@pfarrei-jakobus.de oder im Pfarrbüro eingereicht werden.
Die eingehenden Rückmeldungen werden gesammelt, ausgewertet und in die weiteren Beratungen der zuständigen Gremien einbezogen. Über die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses und die nächsten Schritte wird transparent informiert.